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Das Wort "Wappen" leitet sich
vom mittelhochdeutschen "wapen"
(Waffen) ab, da der (Wappen-)Schild wichtiger
Bestandteil der mittelalterlichen Ritterrüstung
war und als "Erkennungszeichen"
seines Trägers diente. Die ersten Wappenverzeichnisse
wurden von Herolden ("Wappenbeamten")
angelegt, ihre Tätigkeit begründete
den Begriff "Heraldik" (Wappen-Kunde/-Kunst).
Ursprünglich bestand ein sog. "Vollwappen"
aus Schild, Helmdecken, Helm und Helmzier;
später wurden auch die Schilde allein
als "Wappen" bezeichnet.
Zur besonderen Erkennbarkeit dieser heraldischen
Symbole wurden spezielle, bis heute gültige
Gestaltungsregeln geschaffen (Farbe auf
Metall, Metall auf Farbe etc.), Figuren
und Bilder im Schild sind zumeist stark
stilisiert bzw. abstrahiert.
Bei der Neuschöpfung (Stiftung) eines
Wappens wird der seriöse Heraldiker
heute zu einer klaren, nicht überladenen
Gestaltung raten.
| [Details] |
[Der
Heraldiker] |
[Beispiele] |
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