Mag. Herwig
Sturm, Bischof der
Evangelischen Kirche in Österreich
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Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer
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Bundeskanzler
Dr. Wolfgang
Schüssel
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Ich
gratuliere der Österreichischen
Albert Schweitzer-Gesellschaft
zu Ihrem 20 Jahrjubiläum
und danke den gegenwärtig
Verantwortlichen für
Ihren Einsatz und Ihre Mühe,
um Retten - Heilen - Helfen
zu können.
Die Evangelische Kirche in
Österreich führt
in Wien ein internationales
Studentenheim unter dem Namen
des großen Theologen,
Musikers und Arztes Albert
Schweitzer. Das ist eine Facette
der Wirkung dieses unvergesslichen
Mannes.
Ich wünsche Ihrer Gesellschaft
im
Geiste der Ehrfurcht vor dem
Leben und in Verwirklichung
der Anliegen von Albert Schweitzer
auch weiterhin die Ausstrahlung,
die Geduld und den Erfolg
Ihres großen Vorbildes
und in allem Gottes Segen.
Sehr geehrter Herr General-sekretär!
... Eminenz wünscht jedoch
fern-mündlich der vielfliltig
wohltätigen
Organisation, für die
Sie Ver-antwortung tragen,
weiterhin Gottes Segen in
der Erfüllung der verschiedenen
caritativen Aufgaben.
Mag. Riclhard Tatzreiter,
Sekretär von Erzbischof
Kardinal Dr. Christoph,Schönborn |
Der
Name Albert Schweitzer ist
unvergessen und auch 39 Jahre
nach dem Tod des "Urwald-doktors"
noch immer eines der bekanntesten
"Markenzeichen"
für engagierte und bürokratische
Nächstenhilfe.
Das bemerkenswerte 20jährige
Jubiläum der "Österreichischen
Albert Schweitzer-Gesellschaft"
ist mir ein willkommener Anlass,
im Namen der Republik, aber
auch ganz persönlich,
für den großen
Einsatz und das erfolgreiche
Wirken zu danken, das in dieser
Zeit vielen kranken, behinderten,
Not leidendem und heimatlosen
Menschen in mehr als dreißig
Ländern zugute kam.
Sie haben sich, dem Vorbild
Albert Schweitzers folgend,
dem Retten, Heilen und Helfen
verschrieben und waren immer
vorne dabei und ehrenamtlich
tätig, wenn es nötig
war, schnell und wirksam Hilfe
zu leisten.
Ich treue mich mit Ihnen über
dieses schöne Jubiläum
und die vorliegende Festschrift
und bitte Sie, auch in Zukunft
so tatkräftig und erfolgreich
wie bisher Ihre unverzichtbaren
humanitären Dienst zu
leisten. |
Albert
Einstein nannte Albert Schweitzer
einmal "ein Genie der
Menschlichkeit". Das
Wirken des Tropenarztes, Theologen,
Kultur-philosophen, Musikforschers
und Bach-Organisten gehört
zu den verbindlichen Werken
der Nächstenliebe. Dieser
Tat-Christ hat viele Menschen
zu aktiver Nachfolge inspiriert
und war auch rur die nach
ihm benannte Gesellschaft,
die nun ihr 20-jähriges
Jubiläum feiert, prägend.
So wie sich aus den einstigen
Baracken von Lambarene ein
modernes Spitalsdorf entwickelte,
das bei rund 30.000 Menschen
pro Jahr rur medizinische
Ver-sorgung und Betreuung
sorgt, so wurden und werden
auch bei der Albert Schweitzer-
Gesellschaft die Hilfeleistungen
einer geänderten Umwelt
angepasst. Im Sinne Schweitzers
handelte man aber immer nach
dem Prinzip der schnellen,
bedarfs-gerechten und unbürokratischen
"Hilfe nach Maß",
wobei nach Möglichkeit
mit "Partnern vor Ort"
und anderen Hilfs-organisationen
kooperiert wird.
Ich kann gar nicht genug betonen,
wie sehr ich allen tätigen
Mit-gliedern dieser Hilfsorganisation
danken möchte und wünsche
ihnen in Zukunft so viel Kraft
wie bisher. Wenn wir, oft
schon des-illusioniert, doch
immer wieder das Gefühl
haben, dass unsere Welt ein
bisschen menschlicher wird,
dann liegt dies auch an wunderbaren
selbstlosen Menschen, wie
sie in der Albert Schweitzer-Gesellschaft
zu finden sind.
Ich gratuliere herzlich zu
Ihrem Jubiläum und wünsche
Ihnen weiterhin bei der oft
so schwierigen Hilfs-Arbeit
unge-brochenen Idealismus. |